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	<title>Patenmädchen Blog &#187; BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>TaskForce-Blog geht Online</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[kritischer Blick]]></category>
		<category><![CDATA[TaskForce]]></category>

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		<description><![CDATA[Um künftig einen noch kritischeren Blick hinter die Fassade der Akteure zu werfen, die den Anspruch erheben, zur Verbesserung der Situation von Mädchen und Frauen – in Deutschland und weltweit – beizutragen, ging heute der TaskForce Blog ( http://blog.taskforcefgm.de/) online. Im Mittelpunkt wird auch hier der Umgang von Politikern, Regierungen, Medien und NGOs  mit dem Thema Genitalverstümmelung an Mädchen stehen. Was wird es geben? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/04/dreamstime_Lupe.jpg"></a>Um künftig einen noch kritischeren Blick hinter die Fassade der Akteure zu werfen, die den Anspruch erheben, zur Verbesserung der Situation von Mädchen und Frauen – in Deutschland und weltweit – beizutragen, ging heute der <a href="http://blog.taskforcefgm.de/" target="_blank">TaskForce Blog</a> ( <a href="http://blog.taskforcefgm.de/">http://blog.taskforcefgm.de/</a>) online.</h4>
<p>Im Mittelpunkt wird auch hier der Umgang von Politikern, Regierungen, Medien und NGOs  mit dem Thema Genitalverstümmelung an Mädchen stehen.</p>
<h3><strong>Was wird es geben?</strong></h3>
<p>Ob sachliche Analysen oder polemische Anekdoten – die TaskForce nimmt meist einen anderen Blickwinkel ein als der “Mainstream”, setzt auf diese Weise neue Maßstäbe, neue Prioritäten und regt zum Nachdenken an.</p>
<p>Die TaskForce schaut genau hin, hinterfragt und kritisiert scharf aber fundiert – und polarisiert ganz gezielt.</p>
<h3><strong>Was wir man nicht finden?</strong></h3>
<p>Beliebigkeit, Opportunismus und Harmoniebedürfnis wird man vergebens suchen, denn die Beiträge beginnen i.d.R. dort, wo die allgemeine ”Komfort-Zone” aufhört.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spendenaktion von Payango</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 14:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[News aus Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto “Heute ein Zeichen für morgen setzen” hat die Berliner Payango GmbH eine clevere PR-Aktion zugunsten der TaskForce gestartet: Der Prepaid-Kreditkartenanbieter aus Berlin spendet für jeden neuen weiblichen Fan seiner Facebook-Präsenz jeweils 1€ an die TaskForce – für den Schutz vor und den Kampf gegen Genitalverstümmlung in Deutschland! Anlass dieser tollen Aktion, für die wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/PayangoLogo.jpg"></a><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/PayangoLogo.jpg"></a><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/iStock_KindXSmall.jpg"></a>Unter dem Motto “Heute ein Zeichen für morgen setzen” hat die Berliner <a href="http://www.payango.com" target="_blank">Payango GmbH </a>eine clevere PR-Aktion zugunsten der TaskForce gestartet:</h2>
<p><strong>Der Prepaid-Kreditkartenanbieter aus Berlin spendet für jeden neuen weiblichen Fan seiner <a href="http://www.facebook.com/payangocard?sk=app_4949752878#!/payangocard?sk=wall" target="_blank">Facebook-Präsenz </a></strong><strong>jeweils 1€ an die TaskForce – für den Schutz vor und den Kampf gegen Genitalverstümmlung in Deutschland! </strong></p>
<p><strong>Anlass dieser tollen Aktion, für die wir uns bei der </strong><a href="http://payango.com/" target="_blank"><strong>Payango GmbH</strong></a><strong> herzlich bedanken, ist der 100. Weltfrauentag am 08. März.</strong></p>
<p><strong>In der eigens dafür eingerichteten Rubrik erläutern die Initiatoren, was sie zu dieser Aktion bewegt hat: </strong></p>
<h1><a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/03/Payango1.jpg"><img class="alignright" title="Payango1" src="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2011/03/Payango1.jpg" alt="" width="160" height="146" /></a>Setz‘ auch Du mit Deinem „Like“ ein Zeichen!</h1>
<p><strong>Unfassbare Tatsache:</strong> <strong>In Deutschland sind</strong> <strong>30.000 bis 50.000 Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund</strong> <strong>von Genitalverstümmelung (FGM) bedroht.</strong></p>
<p><strong><strong><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/PayangoLogo.jpg"><img class="alignleft" title="PayangoLogo" src="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/PayangoLogo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>Wir finden</strong> <strong>erschreckend und grausam. Jedes Mädchen in Deutschland muss ein Recht auf Schutz vor dieser schweren Misshandlung haben!</strong></p>
<p><strong><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/PayangoLogo.jpg"></a>Deshalb</strong> wollen wir die <strong><a href="http://www.taskforcefgm.de/" target="_blank">TaskForce</a></strong> (Mitglied des Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung) bei der Einführung umfassender Schutzmaßnahmen für alle gefährdeten Mädchen unterstützen.</p>
<p><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/Payango.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-519" title="Payango" src="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/03/Payango.jpg" alt="" width="520" height="80" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Genitalverstümmelung in Deutschland: In NRW leben die meisten gefährdeten Mädchen – ohne sicheren Schutz</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 20:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[News aus Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Ernsthafte Maßnahmen seitens Politik und Behörden fehlen nach wie vor. Die Notruf-Hotline SOS FGM (01803 &#8211; 767 346) berät, schützt und hilft.  Hamburg, den 12.01.2011. Zwischen 30.000 und 50.000 minderjährige Mädchen sind in Deutschland von der schweren Misshandlung Genitalverstümmelung bedroht. Allein in Nordrhein-Westfalen leben etwa 10.000 Frauen und Mädchen aus Hochrisikoländern, wie Somalia, Äthiopien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner-SOS-FGM1.jpg"></a><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner-SOS-FGM1.jpg"></a><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner-SOS-FGM1.jpg"></a>Ernsthafte Maßnahmen seitens Politik und Behörden fehlen nach wie vor.</strong></p>
<p><strong>Die Notruf-Hotline SOS FGM (01803 &#8211; 767 346) berät, schützt und hilft.</strong></p>
<p><strong> </strong>Hamburg, den 12.01.2011. Zwischen 30.000 und 50.000 minderjährige Mädchen sind in Deutschland von der schweren Misshandlung Genitalverstümmelung bedroht. Allein in Nordrhein-Westfalen leben etwa 10.000 Frauen und Mädchen aus Hochrisikoländern, wie Somalia, Äthiopien und Eritrea.</p>
<p>Bis zu 80% der gefährdeten Mädchen werden – meist während „Ferienreisen“ in das Heimatland der Eltern – tatsächlich der Verstümmelung unterworfen.</p>
<p>Die gefährdeten Kinder haben aber gerade in Zeiten hitziger Integrationsdebatten kaum eine Chance auf ernsthafte Präventionsbemühungen seitens der Politik: Vielmehr propagieren Politiker aller Fraktionen, die Täter sollten durch „Aufklärung und Information“ zu einer Abkehr von der Verstümmelungspraxis bewegt werden. Diese Idee ist allerdings längst durch empirische Fakten widerlegt:</p>
<blockquote><p><strong>- Den Tätern ist bekannt, dass die Verstümmelung in Europa strafbar ist. Sie weichen gerade deshalb für die Taten ins Ausland aus.</strong></p>
<p><strong>- Die Täter sind über die schädlichen Folgen der Praxis auf die Opfer informiert. Daraus resultiert aber nicht die Bereitschaft, diese Gewalt aufzugeben. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>- Die Tätergruppen in Europa gehören weniger einem ungebildeten oder sozial schwachen Milieu an, sondern besitzen mehrheitlich Hochschulabschlüsse und sind berufstätig. (Download Studie: </strong><a href="http://www.taskforcefgm.de/situation/europa/">http://www.taskforcefgm.de/situation/europa/</a>). <strong></strong></p></blockquote>
<p>Trotz des eindeutigen rechtsstaatlichen Rahmens unserer Gesellschaft ist diese Misshandlung an schutzbedürftigen Kindern „vor unserer Haustür“ möglich: Wegen der fehlgeleiteten Präventionsansätze ist es denkbar unwahrscheinlich, dass Täter und Anstifter überführt werden – in Deutschland hat es trotz der hohen Opferzahlen bislang keine Anklage gegeben.</p>
<p>Die TaskForce bekräftigt daher ihre Forderungen nach einer Untersuchungspflicht in Kombination mit einer ärztlichen Meldpflicht (für bereits erfolgte als auch für bevorstehende Genitalverstümmelungen) sowie nach kollektiven familienrechtlichen Maßnahmen zum Schutz der Mädchen vor der Verstümmelung im Herkunftsland der Eltern.</p>
<p>Um in akuten Einzelfällen Mädchen zu schützen, hat die TaskForce im April 2010 die erste bundesweite Notruf-Hotline eingerichtet: 01803 &#8211; 767 346 (01803 &#8211; SOS FGM). SOS FGM (<a href="http://www.sosfgm.org/">www.sosfgm.org</a>) berät auch Behörden fachlich und hilft Opfern. Dabei begleitet SOS FGM jeden Fall, bis alle Möglichkeiten zum Schutz der Mädchen ergriffen wurden. Der<a href="http://patenmädchen-blog.de/wp-admin" target="_blank"> Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)</a> unterstützt seit Dezember 2010 als Kooperationspartner die Arbeit dieses Kinderschutz-Projekts.</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.</p>
<p>Simone Schwarz<br />
Telefon: 01803 &#8211; 767 346 (9 ct/min aus dem dtsch. Festnetz, Mobil max. 42 ct/min)</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:info@taskforcefgm.de">info@taskforcefgm.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Genitalverstümmelung ist internalisiertes Patriarchat&#8221;</title>
		<link>http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/2010/08/die-genitalverstummelung-ist-internalisiertes-patriarchat/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung und Entwicklungshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem heutigen WELT-Interview &#8220;Ganz pathetisch: Es geht um Freiheit&#8221; spricht der Publizist und Geschäftsführer von WADI e.V., Thomas von der Osten-Sacken über Entwicklungshilfe, die &#8220;muslimische Welt, die &#8220;Nahost-Politik Obamas&#8221; und die Arbeit von WADI für ein Ende der Genitalverstümmelungen an Mädchen im Irak. Einige Auszüge: &#8220;Heute sind Entwicklungshilfeorganisationen eher bürokratische Maschinen geworden. Wo es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>In dem heutigen WELT-Interview <a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article9204025/Ganz-pathetisch-Es-geht-um-Freiheit.html" target="_blank">&#8220;Ganz pathetisch: Es geht um Freiheit&#8221;</a> spricht der Publizist und Geschäftsführer von WADI e.V., Thomas von der Osten-Sacken über Entwicklungshilfe, die &#8220;muslimische Welt, die &#8220;Nahost-Politik Obamas&#8221; und die Arbeit von WADI für ein Ende der Genitalverstümmelungen an Mädchen im Irak. Einige Auszüge:</h3>
<blockquote><p>&#8220;Heute sind Entwicklungshilfeorganisationen eher bürokratische Maschinen geworden. Wo es lohnt, mit guten Gehältern Krisenhopping zu machen, ist man dabei: ein interessantes Karrieremodell. Unsere monatlichen Kosten für 70 lokale Mitarbeiter und Projekte belaufen sich auf die Summe, die zwei UN-Mitarbeiter in Amman für ihren Einsatz im Irak erhalten. Das sind die Dimensionen! Nennen Sie uns doch Entwicklungszusammenarbeiter.&#8221;<img title="Weiterlesen..." src="http://www.taskforcefgm.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />&#8230;</p>
<p>&#8220;In Sulaimaniya, wo ich arbeite, hat man keine Angst mehr vor dem Staat. Das führt zu einer unglaublichen Dynamik in einer Bevölkerung, die zu 70 Prozent unter 25 Jahre alt ist. Es bilden sich freie Medien, Frauen organisieren sich, und das alles in einer rasant kurzen Zeit. Meine Mitarbeiterinnen haben heute Facebook und Internet, organisieren Treffen und Demonstrationen, während ihre Großmütter Ende der 70er vielleicht das erste Auto zu Gesicht bekamen und noch Analphabetinnen waren.&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>&#8220;In bestimmten iranischen Provinzen versucht jedes fünfte Mädchen, sich umzubringen. In Irakisch-Kurdistan haben wir jüngst eine Studie erstellt: Die Durchschnittsquote im Falle der Klitorisverstümmelung ist 72 Prozent. Drei Viertel der Frauen sind also betroffen.</p>
<p>Dieses Stückchen Körperfleisch, das es bei Männern wie Frauen überall auf der Welt gibt, dient lediglich der Lust. Eine Gesellschaft, der man derart sinnbildlich die Libido nimmt, kann nicht funktionieren. Wenn ganze Gesellschaften nicht mit dem Eros umgehen können, betrifft das natürlich auch die Männer&#8230;</p>
<p>In unserer Kampagne haben wir unglaublich viele Männer erlebt, die sagen: Danke, dass ihr das macht, denn wir leben in der Hölle. Viele geben erst den Frauen die Schuld. Aber sie verstehen jetzt, dass der Frau etwas genommen wurde, was man den eigenen Kindern nicht mehr nehmen will. Selbst in den abgelegensten Dörfern führe ich solche Gespräche mit Männern. Die Genitalverstümmelung ist internalisiertes Patriarchat&#8230;.&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
<p>&#8220;Saddam Hussein musste von außen gestürzt werden. Von innen hätte das nicht funktioniert. Die irakische Gesellschaft musste befreit werden. Die Intervention kam zu spät, man hätte schon 1991 handeln können. Gerade aber aus deutscher Perspektive muss man verstehen, dass manchmal nur die US Army oder eine andere Armee diesen Weg beschreiten kann. Anders im Iran. Dort könnte man durch eine Mischung aus Sanktionen und einer wirklichen Unterstützung der Opposition einen direkten Sturz oder eine Transformation des Systems bewirken.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article9204025/Ganz-pathetisch-Es-geht-um-Freiheit.html" target="_blank">Hier</a> das ganze Interview.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Betrug an Spendern: Patenkindorganisationen dulden weiter Genitalverstümmelung</title>
		<link>http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/2010/08/betrug-an-spendern-patenkindorganisationen-dulden-weiter-genitalverstummelung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 19:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung und Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Update der Kampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg, den 10.08.2010. Im September 2009 wurden mit der Patenmädchen-Kampagne erstmals schwere Kinderrechtsverletzungen in deutschen Entwicklungshilfeprojekten ans Licht gebracht: Die Organisationen Plan International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund dulden vorsätzlich die Genitalverstümmelung an bis zu 400.000 Patenmädchen in 18 Ländern. Alle Organisationen lehnen es nach wie vor ab, den Verzicht auf diese Gewalt in ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2010/08/iStock_mädchen_ernst.jpg"></a>Hamburg, den 10.08.2010. Im September 2009 wurden mit der Patenmädchen-Kampagne erstmals schwere Kinderrechtsverletzungen in deutschen Entwicklungshilfeprojekten ans Licht gebracht: Die Organisationen Plan International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund dulden vorsätzlich die Genitalverstümmelung an bis zu 400.000 Patenmädchen in 18 Ländern.</p>
<blockquote><p><strong>Alle Organisationen lehnen es nach wie vor ab, den Verzicht auf diese Gewalt in ihren Förderkriterien zu verankern und zur Bedingung für Hilfsmaßnahmen zu machen und vor allem auch den Schutz vor Verstümmelung von den Empfängergemeinden einzufordern.</strong></p></blockquote>
<p>Mit ihrer Weigerung, die einfachsten Standards zum Schutz der gefährdeten Mädchen umzusetzen, handeln die Patenschaftsorganisationen nicht nur gegen die UN Kinderrechtskonvention von 1989, sondern begehen auch Betrug an tausenden Spendern.</p>
<p>Denn Spenden von bis zu 360 Euro pro Jahr werden einem Patenmädchen keine „bessere Zukunft“ bringen, wenn es dieser schweren Gewalt ausgeliefert wurde: Der Schaden für die Opfer und die gesamte Gesellschaft ist weder durch Impfungen, Brunnen oder Schulbesuche wieder gutzumachen. Auch die vereinzelten Projekte dieser Organisationen bieten keinen Schutz, denn hier wird seit Jahrzehnten mit „Aufklärung“ und „kultursensiblem Dialog“ die Genitalverstümmelung legitimiert, die Täter entmündigt und die Gewalt auf diese Weise aufrecht erhalten.</p>
<blockquote><p><strong>Kaum jemand durchschaut bisher diesen Betrug. Denn geschickte Rhetorik, z.B. Werbeaussagen wie „<em>Plan sorgt dafür, dass Mädchen wie Zaria aus Togo gesund aufwachsen können“ </em>oder <em>„Ihre regelmäßige Unterstützung sichert den Kindern … Schutz vor Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung“ </em>(Kindernothilfe), suggeriert uns, es werde doch bereits alles unternommen zum Schutz der Mädchen vor vermeidbarer Gewal</strong>t.</p></blockquote>
<p>Auf den wachsenden öffentlichen Druck reagieren die Organisationen bis jetzt nicht etwa mit Schutzmaßnahmen für die Patenmädchen, sondern rechtfertigen ihre Duldungspolitik und passen schlichtweg ihre Werbebotschaften an. Es wird für uns alle also immer schwieriger, ohne fundiertes Hintergrundwissen die „schwarzen Schafe“ in der Entwicklungshilfebranche ausfindig zu machen, die durch Lügen und Duldung schwerer Kinderrechtsverletzungen das Vertrauen der Spenderinnen und Spender missbrauchen.<br />
Neben dem individuellen Leid der verstümmelten Mädchen ist es dieser Aspekt des Betrugs, warum unsere Gesellschaft die bisherige Politik der Patenorganisationen nicht länger hinnehmen darf.</p>
<p>Die Lösung für Frauen- und Kinderrechte in der Entwicklungshilfe: <a href="http://www.patenmaedchen.de/">www.patenmaedchen.de</a></p>
<p>Kontakt:</p>
<p>TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.</p>
<p>Kontakt: Simone Schwarz, Pressesprecherin<br />
Telefon: 01803 &#8211; 767 346</p>
<p><a href="mailto:simone.schwarz@taskforcefgm.de">simone.schwarz@taskforcefgm.de</a></p>
<p><a href="http://patenmädchen-blog.de/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Lokale%20Einstellungen/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.IE5/UVIHNKKB/www.taskforcefgm.de">www.taskforcefgm.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Genitalverstümmelung &amp; die Fortsetzung des Täter-Opfer-Konflikts&#8230;</title>
		<link>http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/2010/05/genitalverstummelung-die-fortsetzung-des-tater-opfer-konflikts/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 18:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Update der Kampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;bei den westlichen Organisationen und &#8220;AktivistInnen&#8221; Seit wir 2007 erstmals in unserem Präventionsprogramm darauf verwiesen haben, dass die regelmäßige medizinische Überprüfung der genitalen Unverehrtheit gefährdeter Mädchen eine Voraussetzung für die effektive Verhinderung der Verstümmelungen ist &#8211; und wir letztes Jahr in Vorbereitung der Patenmädchen-Kampagne das gleiche Prinzip für die Organisationen der Entwicklunkshilfe adaptiert haben, sorgt diese Forderung immer wieder für Entrüstung innerhalb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8230;bei den westlichen Organisationen und &#8220;AktivistInnen&#8221;</h2>
<p>Seit wir 2007 erstmals in unserem <a href="http://www.taskforcefgm.de/img/praeventionsprogramm.pdf" target="_blank">Präventionsprogramm</a> darauf verwiesen haben, dass die regelmäßige medizinische Überprüfung der genitalen Unverehrtheit gefährdeter Mädchen eine Voraussetzung für die effektive Verhinderung der Verstümmelungen ist &#8211; und wir letztes Jahr in Vorbereitung der <a href="http://www.patenmaedchen.de/" target="_blank">Patenmädchen-Kampagne</a> das <a href="http://www.patenmaedchen.de/PDF/25Schritte_zum_Schutz.pdf" target="_blank">gleiche Prinzip</a> für die Organisationen der Entwicklunkshilfe adaptiert haben, sorgt diese Forderung immer wieder für Entrüstung innerhalb der westlichen Organisationen und &#8220;AktivistInnen&#8221;:</p>
<p>Es sei eine Demütigung, den Mädchen regelmäßig &#8220;unter die Röcke&#8221; zu schauen, um in ihrem intimsten Bereich ihre Unversehrtheit zu überprüfen. So sehen die Entwicklungshilfeorganisationen darin eine Verletzung der Würde und Privatsphäre der Mädchen.</p>
<p>Solche Wertungen sprechen Bände über die dahinter stehende Haltung:</p>
<blockquote><p><strong>Die Maßnahmen, die für den sicheren Schutz der Kinder vor dieser Gewalt nötig sind, werden als ein gößerer Affront angesehen als die Gewalt selbst!<img title="Weiterlesen..." src="http://www.taskforcefgm.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></strong></p></blockquote>
<p>Mit dieser Einstellung dulden die Organisationen, dass jeden Tag in ihren Projekten Mädchen gequält und verstümmelt werden &#8211; anstatt ihnen einmal kurz und schmerzlos &#8220;unter den Rock zu schauen&#8221; und sie zu schützen.</p>
<p>Dieses Verhalten bringt etwas ans Licht, das bisher kaum wahrgenommen wurde:</p>
<blockquote><p><strong>Der gundsätzliche Interessenkonflikt zwischen Opfern und Tätern wird auf der Ebene der Organisationen und AktivistInnen weitergeführt zwischen denen, die die Interessen der Täter vertreten und denen, die sich für die Opfer einsetzen.</strong></p></blockquote>
<p>Aber das letzte, was die Opfer brauchen können sind einflussreiche und finanz-starke Dritte (z.B. Entwicklungshilfeorganisationen und westliche AkteurInnen), die <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/05/genitalverstummelung-und-der-irrweg-namens-aufklarung/" target="_blank">mit ihrem Tun die Täter stärken</a>.</p>
<p>Was das &#8220;unter den Rock schauen&#8221; angeht, handeln wir ganz bewusst im Sinne der Opfer:</p>
<blockquote><p><strong>Es ist überflüssig darüber zu diskutieren, ob wir diese Maßnahme &#8220;gut&#8221; oder &#8220;schlecht&#8221; finden &#8211; wir haben keine andere Wahl, wenn wir die Opfer schützen wollen! NICHT WIR geben den Handlungsrahmen vor, sondern die nötigen Handlungen ergeben sich aus den spezifischen Merkmalen der Verstümmelungs-Gewalt:</strong></p>
<p><strong>NICHT WIR sind dafür schuldig oder verantwortlich, dass die Maßnahme der genitalen Unversehrtheits-Check-ups notwendig ist &#8211; sondern die TÄTER! Denn NICHT WIR sind es, die den Opfern die schweren Verletzungen in ihrem &#8220;intimsten Bereich&#8221; zufügen -sondern die TÄTER! </strong></p>
<p><strong> </strong></p></blockquote>
<p>Für das Foto des kleinen Mädchens aus Burkina Faso danken wir BabaSteve/Flickr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesrat will Genitalverstümmelung nicht völlig verbieten:</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 17:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[News aus Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Entfernung der Schamlippen durch Ärzte bleibt legal Hamburg, den 17. Mai 2010 – Der Bundesrat verabschiedete im März 2010 den Entwurf für einen eigenen Straftatbestand „Genitalverstümmelung“. Verstümmelnde Eingriffe, die von Ärzten durchgeführt werden – wie die Entfernung der inneren Schamlippen &#8211; sollen jedoch von der Strafnorm ausgeschlossen bleiben. Nach dem Willen der Gesetzesinitiatoren sollen Ärzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Entfernung der Schamlippen durch Ärzte bleibt legal</h2>
<p>Hamburg, den 17. Mai 2010 – Der Bundesrat verabschiedete im März 2010 den Entwurf für einen eigenen Straftatbestand „Genitalverstümmelung“. Verstümmelnde Eingriffe, die von Ärzten durchgeführt werden – wie die Entfernung der inneren Schamlippen &#8211; sollen jedoch von der Strafnorm ausgeschlossen bleiben.</p>
<p>Nach dem Willen der Gesetzesinitiatoren sollen Ärzte weiterhin ungestraft Schamlippen abschneiden dürfen. Wörtlich heißt es in der Gesetzesbegründung (<a href="http://www.bundesrat.de/cln_161/SharedDocs/Drucksachen/2009/0801-900/867-09" target="_blank">BT Drucksache 867-09</a>), es <em>„sollen </em><em>rein kosmetisch motivierte Eingriffe, wie … die in neuerer Zeit zunehmende Erscheinung der ´Schönheitsoperationen` im Genitalbereich vom Anwendungsbereich der Strafnorm ausgenommen bleiben.“</em></p>
<p>Zu diesen sogenannten Schönheitsoperationen gehört die teilweise oder vollständige Entfernung der inneren Schamlippen. Mit solchen Eingriffen verdienen deutsche Ärzte mittlerweile ganz legal rund 20 Millionen Euro pro Jahr.<br />
Das Ergebnis dieser gewinnträchtigen „Operation“ unterscheidet sich jedoch in keiner Weise von der kulturell oder religiös motivierten Genitalverstümmelung, wenn dabei die Schamlippen abgeschnitten werden.</p>
<p>Dass Politiker bewusst mit „zweierlei Maß“ messen, geht aus der Begründung klar hervor: Während das pseudo-ästhetisch begründete Abschneiden der Schamlippen durch Ärzte straf-frei und einwilligungsfähig bleiben soll, wird die gleiche Tat aus kulturell-religiöser Motivation heraus als „minder schwerer Fall“ behandelt werden: Gemeint sind jene Taten, <em>„in denen die Tatfolgen nicht wesentlich über das Ergebnis der … kosmetischen Eingriffe hinausreichen.“ </em>Das Strafmaß soll bei diesen Fällen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft liegen.</p>
<p>Ziel muss aber die konsequente strafrechtliche Ahndung aller Formen genitaler Verstümmelung sein. Wer aus anderen als medizinisch indizierten – und somit äußerst seltenen – Gründen einem Mädchen oder einer Frau die Schamlippen abschneidet, muss dafür straf-rechtlich zur Verantwortung gezogen werden und zwar im Hinblick auf die Tat selbst und auf ihre Folgen.</p>
<p>Die Gesetzesinitiative lenkt von den tatsächlichen Problemen ab: Die Anwendung geltenden, völlig ausreichenden Rechts wird durch massive Ermittlungsbarrieren behindert.<br />
Die verantwortlichen Politiker stehen in der Pflicht, endlich die nötigen Rahmenbedingungen für die Verfolgung sämtlicher Verstümmelungstaten und den umfassenden Schutz der gefährdeten Mädchen zu schaffen (siehe <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/02/keine-anderungen-im-strafrecht-bitte/" target="_blank">Pressemitteilung vom 16.12.2009</a>).</p>
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		<title>Genitalverstümmelung und der Irrweg namens &#8220;Aufklärung&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 01:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die Umwege, Irrwege und den Weg zum Ziel voneinander unterscheidet.  von Ines Laufer  Den TAZ-Artikel, um den sich schon mein gestriger Beitrag drehte, nehme ich mir heute noch einmal vor, denn er demonstriert beispielhaft die unreflektierte, irreführene aber leider gängige Botschaft, dass das Ende von Genitalverstümmelungen auf dem Weg der &#8221;Bildung und Aufklärung&#8221; zu erreichen sei.  Um diesen Weg als Mythos zu entlarven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Was die Umwege, Irrwege und den Weg zum Ziel voneinander unterscheidet. </h2>
<p>von Ines Laufer </p>
<p>Den <a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/bildung-statt-rasierklingen/" target="_blank">TAZ-Artikel</a>, um den sich schon mein <a href="http://www.taskforcefgm.de/2010/05/genitalverstummelung-und-der-sadismus-der-taterinnen/" target="_blank">gestriger Beitrag</a> drehte, nehme ich mir heute noch einmal vor, denn er demonstriert beispielhaft die unreflektierte, irreführene aber leider gängige Botschaft, dass das Ende von Genitalverstümmelungen auf dem Weg der &#8221;Bildung und Aufklärung&#8221; zu erreichen sei.<strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Um diesen Weg als Mythos zu entlarven &#8211; und mit aller Vehemenz zu widersprechen, muss ich keine Hellseherin sein. Im Gegenteil: ein aufmerksamer Blick in die Vergangenheit und Gegenwart reicht vollkommen aus:</strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Nach mehr als 30 Jahren intensiver &#8221;Aufklärung&#8221;, vor allem in den afrikanischen Verstümmelungs-Ländern sollte endlich die Einsicht zugelassen werden: Das muss der falsche Weg sein &#8211; denn er hat zu praktisch keiner Veränderung, d.h. zu keinem Ende der Verstümmelungen geführt.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.taskforcefgm.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></strong></p></blockquote>
<p>Von den Kategorien &#8220;richtig&#8221; und &#8220;falsch&#8221; aber wollen besonders die westlichen Organisationen, Initiativen, Politiker und staatliche Stellen &#8211; und allgemein die Öffentlichkeit &#8211; nichts wissen, wenn es um ein Resumée der bisherigen Versuche geht, die Verstümmelungen abzuschaffen.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn es jemand wagt, Kritik an den bisherigen Irrwegen zu üben, heißt es einfach: Es gibt eben unterschiedliche Ansätze &#8211; Hauptsache, wir alle verfolgen das gleiche Ziel. Ich fordere: Schluß mit dieser selbstgefälligen Heuchelei &#8211; denn sie behindert wirkliche Fortschritte und die dringend nötige Veränderung: Zwischen der mehr oder weniger ehrlich gemeinten Absicht, &#8220;das gleiche Ziel&#8221; zu verfolgen und dem, was am Ende erreicht wird, liegen i.d.R. Welten!</strong></p></blockquote>
<p>Werfen wir einen genaueren Blick auf den - von sämtlichen westlichen Organisationen propagierten und z.T. großzügig finanzierten Ansatz &#8211; dass &#8220;Bildung und Aufklärung&#8221; der Weg zum Ziel sei: Die Idee dabei ist, die Menschen darüber zu informieren, dass es gesundheitsschädlich und leidvoll sei, Mädchen bei lebendigem Leib die Geschlechtsorgane abzuschneiden. Diese Informationen soll zu einem schockierten AHA-Effekt führen &#8211; woraufhin die Menschen damit aufhören. Oder mit den Worten der Pressesprecherin des Vereins Plan International als Reaktion auf einen <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article1485559/Angst_vor_der_Verstuemmelung_des_Patenkindes.html" target="_blank">kritischen Artikel in der Welt</a> : <em>„Wenn die Menschen verstehen, dass diese Tradition…nichts Gutes hat, werden sie damit aufhören.“</em></p>
<p>Das heißt, man unterstellt den verstümmelnden TäterInnen, den Familien, Müttern, Vätern &#8211; ja ganzen Nationen, sie handelten aus purer Unwissenheit und ihnen sei nicht klar, was sie da tun. Und sobald man ihre Wissenslücken mit den entsprechenden Informationen geschlossen habe, werden sie logischerweise damit aufhören.</p>
<p>Dieser Weg hat einen Haken: Er funktioniert nicht! Er darf und muss heute als Irrweg benannt werden, der direkt ins Scheitern führt, denn seine Ergebnisse sind quasi gleich NULL. Ich wurde kürzlich gefragt, wer eigentlich darüber befindet, was &#8220;richtig&#8221; und was &#8220;falsch&#8221; sei &#8211; und meine Antwort darauf war: es ist &#8221;niemand&#8221; anderes als die Wirklichkeit, die tatsächliche Wirkung einer Aktion&#8230;</p>
<p>Und die ist in diesem Fall mehr als offensichtlich: Wenn die Wirkung des Weges der Aufklärung NICHT die richtige ist &#8211; d.h. NICHT zu einem Ende der Verstümmelungen führt &#8211; muss der Weg logischerweise FALSCH sein.</p>
<blockquote><p><strong>Wir wissen heute aber weit mehr als das, nämlich nicht nur DASS, sondern auch WARUM dieser Weg falsch ist.</strong></p>
<p><strong>Und es ist so einfach. Dieser Weg kann NICHT funktionieren, weil von einer völlig falschen Voraussetzung ausgegangen wird.  Denn in Wahrheit wissen die Menschen, was sie tun - und verüben Genitalverstümmelung als systematische, kollektive Gewalt nicht nur trotz der Folgen, sondern genau wegen dieser Folgen! </strong></p></blockquote>
<p>Genitalverstümmelungen funktionieren nach den Prinzipien und Mechanismen der Gewalt &#8211; und es sind genau deren Gesetzmäßigkeiten, die den Weg zu ihrer Abschaffung vorgeben (Das wird ausführliches Thema eines späteren Artikels sein). Aber genau DAS wollen bislang selbst die engagiertesten westlichen AkteurInnen nicht wahrhaben. Mehr noch, seit Jahren blenden sie den wichtigsten Aspekt der Verstümmelungen - also die Gewalt &#8211; zunehmend aus. Und die Medien sowieso. Oder haben Sie in dem TAZ-Artikel auch nur ein einziges Mal das Wort &#8220;Gewalt&#8221; finden können?</p>
<p>Bildlich gesehen ist das, was der Westen mit dem Aufklärungsansatz tut genau so, als würde ein Patient, der ein bestimmtes Symptom &#8211; z.B. Kopfschmerzen &#8211; aufweist, mit einem Mittel gegen Megenbeschwerden behandelt werden: Die Medizin wäre bestenfalls wirkungslos, hätte im schlimmsten Fall fatale Nebenwirkungen - aber die Kopfschmerzen wären immer noch da.</p>
<blockquote><p><strong>Sie glauben immer noch, dass ein</strong><strong> Zusammenhang zwischen fehlender Bildung, niedrigem sozialen Status  und der Verbreitung von Genitalverstümmelung besteht &#8211; schließlich haben Sie das jedes Mal gelesen, wenn es um das Thema Genitakverstümmelung ging? Nun, ich bin ziemlich sicher, dass man Ihnen den Beweis für diese Aussagen schuldig geblieben ist. Die Empirie räumt mit diesem Mythos jedenfalls gründlich auf. Hier ein paar Beispiele:</strong></p>
<p><strong>- Eine aktuelle Studie von <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/UNICEF_SUDAN_2009.pdf" target="_blank">UNICEF über die Verstümmelungssituation im Sudan</a> zeigt, dass in den gebildeten Bevölkerungsschichten die Verstümmelungs-Rate höher ist als in den ungebildeten; in den reichsten Familien werden sogar 20% mehr (!) Mädchen verstümmelt als in armen Familien.</strong></p>
<p><strong>- Eine fast identische Situation ist in <a href="http://www.taskforcefgm.de/img/aktuelles/FGM_ethiopia.pdf" target="_blank">Äthiopien</a> zu finden: Genitalverstümmelungen werden innerhalb der  gebildeten und ungebildeten Bevölkerungsschichten quasi gleichermaßen an ca. 80% aller Mädchen verübt.</strong></p>
<p><strong>- In <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/ÄgyptenDokument1.pdf" target="_blank">Ägypten</a> sind es vor allem die hoch-gebildeten Eliten, die Genitalverstümmelungen fördern, propagieren und weiterführen usw. usf., nicht zu vergessen <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/studie_afrikanische-Frauenorganisation.doc" target="_blank">gebildete MigrantInnen in Europa</a>, von  denen sich bis zu 75% gegen die Beendigung von Genitalverstümmelungen aussprechen &#8211; während der Anteil derer, die über die schwerwiegenden Folgen informiert sind, nur unwesentlich geringer ist.</strong></p></blockquote>
<p>Die dem irrigen &#8221;Aufklärungsansatz&#8221; zugrunde gelegte Unkenntnis und Unwissenheit der &#8220;archaischen AfrikanerInnen&#8221; entspringt nun keineswegs einer unschuldigen Naivität der westlichen AkteurInnen &#8211; sondern spiegelt post-koloniale Überheblichkeit und Paternalismus wider und das dringende Bedürfnis, die TäterInnen zu entmündigen. Womöglich macht es der Gedanke, dass den Tätern gar nicht bewusst ist, was sie da anrichten, für viele gut-meinende WestlerInnen etwas erträglicher, sich überhaupt mit diesem Thema auseinanderzusetzen.</p>
<p>So werden z.B. solche Inhalte, die gestern in der TAZ zu lesen waren, als Indiz gewertet, dass Aufklärung wichtig sei:  </p>
<p><em>&#8220;Einmal, sagt die Frauenrechtlerin, lud sie einige Imame und Häuptlinge ein. Sie braucht die Dorfchefs, weil die Lizenzen ausstellen, ohne die die Frauen nicht praktizieren dürfen. &#8220;Wir haben ihnen einen Film über ein Initiationsritual gezeigt, danach waren sie so geschockt, dass ein Imam beschloss, seine acht Töchter nicht beschneiden zu lassen &#8211; gegen den Willen seiner Frau.&#8221;</em></p>
<blockquote><p><strong>In Wirklichkeit ist diese Aussage ein weiterer Beleg dafür, wie sehr der &#8220;Aufklärunsansatz&#8221; jedes Mal auf ganzer Linie scheitert &#8211; und bestenfalls in wenigen Ausnahmefällen eine Wirkung zeigt &#8211; sonst würde die Geschichte nämlich so lauten:  </strong></p></blockquote>
<p><em>&#8220;Einmal, sagt die Frauenrechtlerin, lud sie einige Imame und Häuptlinge ein. Sie braucht die Dorfchefs, weil die Lizenzen ausstellen, ohne die die Frauen nicht praktizieren dürfen. &#8220;Wir haben ihnen einen Film über ein Initiationsritual gezeigt, danach waren sie so geschockt, dass sie sämtliche erteilte Lizenzen zurückforderten, verbrannten und von da an keiner Frau mehr genehmigten, Genitalverstümmelung zu praktizieren&#8221;. </em></p>
<blockquote><p><strong>Ein weitreichender, gravierender Unterschied! Ich will überhaupt nicht bezweifeln, dass es Ausnahmen, wie den o.g. Imam gibt &#8211; aber es sind und bleiben Ausnahmen -</strong> <strong>die in keinem Verhältnis zu Aufwand und Kosten stehen &#8211; während die überwiegende Mehrheit der &#8220;Aufgeklärten&#8221; weiterhin auf der Verstümmelung beharren. </strong></p>
<p><strong>Es muss endlich akzeptiert werden, dass Genitalverstümmelungen im vollen Bewusstsein der Konsequenzen verübt werden. So, wie jede andere Gewalt auch.</strong></p></blockquote>
<p>Diese Erkenntnis und Einsicht ist unabdingbar, um den bisherigen Irrweg aufzugeben &#8211; und den Weg einzuschlagen &#8211; den allein seine Wirkung - d.h. ein messbares Ende der Verstümmelungen innerhalb kürzester Zeit - als den Richtigen kennzeichnen wird. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch detaillierter darauf eingehen &#8211; aber soviel sei verraten: es können <a href="http://www.patenmaedchen.de/die_loesung.html" target="_blank">dieser</a> (für die entsprechenden Länder) und <a href="http://www.taskforcefgm.de/loesung/" target="_blank">dieser</a> (für Europa) sein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Genitalverstümmelung und der Sadismus der TäterInnen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 13:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[BündnispartnerInnen und UnterstützerInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung und Entwicklungshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[…und die Frage, wann der Westen endlich aufwacht, drängt sich mir heute Morgen bei der Lektüre eines aktuellen TAZ-Artikels auf: “Mit den Eisenstäben werden die Mädchen…geschlagen, damit sie brüllen wie Affen…Mit den Rasierklingen wird ihnen die Klitoris abgeschnitten…” Die Einzelheiten der Bestialitäten, die den Opfern zusätzlich zur Verstümmelung ihrer Genitalien zugefügt werden, dürften die Grenze des Erträglichen bei Menschen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://xn--patenmdchen-blog-0nb.de/wp-content/uploads/2010/05/iStock_Blut_000004631005XSmall.jpg"></a>…und die Frage, wann der Westen endlich aufwacht,</h2>
<h2>drängt sich mir heute Morgen bei der Lektüre eines aktuellen <a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/bildung-statt-rasierklingen/" target="_blank">TAZ-Artikels</a> auf:</h2>
<h2>“Mit den Eisenstäben werden die Mädchen…geschlagen, damit sie brüllen wie Affen…Mit den Rasierklingen wird ihnen die Klitoris abgeschnitten…”</h2>
<p>Die Einzelheiten der Bestialitäten, die den Opfern zusätzlich zur Verstümmelung ihrer Genitalien zugefügt werden, dürften die Grenze des Erträglichen bei Menschen mit einigermaßen ausgebildeter Empathiefähigkeit schnell überschreiten<strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Was hier im Westen harmlos klingend als “Initiationsritual” verkauft wird, ist in Wirklichkeit organisierte Folter – verübt an Kindern – mit immer dem gleichen Ziel: Sie in ihrer Persönlichkeit und in ihren körperlichen Möglichkeiten so zuzurichten, dass sie für ihre künftigen Eigentümer, an die sie i.d.R. gegen ihren Willen vom eigenen Vater verkauft werden, einfacher zu handhaben sind.</strong></p></blockquote>
<p>Die massive Gewalt der Verstümmelungstortur führt zu Persönlichkeitsveränderungen, d.h. schweren psychischen Folgen, an denen <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/03/FGM__Trauma.pdf" target="_blank">rund 80% der Verstümmelungsopfer</a> leiden, wie z.B. Angst-Störungen, post-traumatischen Belastungsstörungen, FlashBacks und anderen dissoziativen Störungen.</p>
<blockquote><p>“<strong>Nach der Verstümmelung glaubst Du, dass Menschen zu allem fähig sind. Ihre Fähigkeit, andere zu verletzen, ist grenzenlos” so ein Opfer aus Guinea.</strong></p></blockquote>
<p>Die i.d.R. weiblichen Täterinnen, die diese grenzenlose Gewalt und Verstümmelung verüben, werden von klein auf durch systematische Misshandlung und Gehirnwäsche zum Sadismus gedrillt und verstümmeln schon als 10-Jährige gleichaltrige Mädchen.Und die Drecksarbeit lohnt sich:  Von den Patriarchen, deren Status Quo sie mit ihren Taten aufrecht zu erhalten helfen, erhalten sie im Gegenzug Geld und gesellschaftliches Ansehen.</p>
<p>Nun will uns der heutige <a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/bildung-statt-rasierklingen/" target="_blank">TAZ-Artikel </a>einmal mehr glauben machen, es sei ein sinnvoller und erstrebenswerter Beitrag zur Beendigung der Verstümmelungen, den sadistischen Verstümmlerinnen “ihre Würde zu lassen” und sie mit Bildung und Vieh auszustatten – damit sie ihre Messer abgeben.</p>
<blockquote><p><strong>Ganz ehrlich – ich bin mir nicht sicher, ob dieser Irrsinn überhaupt zu toppen ist!</strong></p>
<p><strong>Im Klartext: Anstatt den OPFERN ihre Würde so weit es geht zurückzugeben, sie zu entschädigen, sich um sie zu kümmern, ihre Seelen und Wunden zu heilen und ihnen die Möglichkeit zu geben, aus dem Gewaltkreis auszubrechen und ihre eigenen Töcher zu retten, soll es darum gehen, die Würde der TÄTERINNEN zu bewahren - die man “<a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/bildung-statt-rasierklingen/" target="_blank">auf keinen Fall an den Pranger stellen und ihnen sagen darf: Ihr seid böse</a>“? </strong></p></blockquote>
<p>Ich glaube, dass noch nie in der Geschichte der Menschheit auch nur im Ansatz so widerlich und heuchlerisch um die Gunst von massenhaften Verstümmlern und Mördern gebuhlt wurde: Ein Schlag ins Gesicht der Opfer!</p>
<blockquote><p><strong>Diese Ansicht vertreten auch Verstümmelungsopfer wie Waris Dirie, die in ihrem 2005 erschienenen Buch <a href="http://www.amazon.de/Schmerzenskinder-Waris-Dirie/dp/3547710677" target="_blank">“Schmerzenskinder”</a> über die Tatsache, den Verstümmlerinnen Geld und Jobs geboten werden:</strong></p>
<p><strong>“Was für eine bodenlose Frechheit! Millionen Frauen in Afrika haben kein Einkommen, geschweige denn genug zu essen. Warum sollten gerade die Beschneiderinnen belohnt werden, die so viele Mädchen umgebracht haben”?</strong></p></blockquote>
<p>Die westlichen Geldgeber kümmern sich bisher herzlich wenig um die Fragwürdigkeit dieser irrsinnigen Priorität und darum, dass dadurch kein einziges Mädchen vor der Verstümmelung bewahrt wird - weil nämlich für jede “bekehrte” Verstümmlerin zig neue Täterinnen bereit stehen – und dieser Ansatz somit niemandem nützt als dem privatem Wohlstand von Verbrecherinnen.</p>
<blockquote><p><strong>Es verwundert nicht, dass laut TAZ ausgerechnet der Verein PLAN International diesen Wahnsinn unterstützt, der rund eine <a href="http://www.patenmaedchen.de/PDF/400000_Patenmaedchen.pdf" target="_blank">Viertel Million Patenmädchen der Genitalverstümmelung überlässt </a>und sich nach wie vor weigert, die Mädchen zu schützen – und die anmaßende Meinung vertritt, dass die Frauen die V</strong><strong>erstümmelung <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/05/Plan_Studie1.pdf" target="_blank">“eine geschätzte Tradition sehen, die ihnen hilft zu definieren, wer sie sind”</a>.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Eins ist fakt und wird mir heute Morgen erneut klar: Der Westen hat bislang NICHTS sinnvolles oder zielführendes unternommen, um die Gewalt der Genitalverstümmelung – diese Wahnsinns-Verbrechen, die jeden Tag an tausenden Kindern verübt werden – zu beenden, sondern bemüht sich peinlichst um die Rechtfertigung der Tat und die Entschuldigung der VerbrecherInnen. Es ist einfach absurd – und unentschuldbar: Denn im Grunde ist es  <a href="http://www.patenmaedchen.de/die_loesung.html" target="_blank">so einfach</a>, diese Gewalt wirklich und nachhaltig zu beenden.</strong></p>
<p><strong>Ich hoffe umso mehr, dass die Antwort auf meine Frage, wann der Westen endlich aufwacht und wirksam handelt, schon bald lautet: HEUTE!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entschädigung für Opfer von Genitalverstümmelung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 13:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olympe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kinderschutz-Projekt „SOS FGM“ informiert über die gesetzliche Pflicht des Staats, die Opfer von Genitalverstümmelung zu entschädigen. SOS FGM hilft Opfern dieser Gewalttaten, ihre Ansprüche geltend zu machen. Ziel des gesetzlich verankerten Entschädigungsanspruchs ist es zu gewährleisten, dass das Opfer von Gewalt den Folgen der Tat nicht mehr hilflos gegenüber steht. Gelingt es der staatlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kinderschutz-Projekt „<a href="http://sosfgm.org" target="_blank">SOS FGM</a>“ informiert über die gesetzliche Pflicht des Staats, die Opfer von Genitalverstümmelung zu entschädigen. SOS FGM hilft Opfern dieser Gewalttaten, ihre Ansprüche geltend zu machen.</p>
<p>Ziel des gesetzlich verankerten<strong> </strong>Entschädigungsanspruchs ist es zu gewährleisten<strong>, </strong>dass das Opfer von Gewalt den Folgen der Tat nicht mehr hilflos gegenüber steht.</p>
<p>Gelingt es der staatlichen Gemeinschaft nicht, Gewalttaten zu verhindern, muss der Staat für die Opfer der Straftaten einstehen – so der Leitgedanke des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/oeg/index.html" target="_blank">Opferentschädigungsgesetzes (OEG).</a></p>
<p>In Deutschland leben bis zu <a href="http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/Tabelle-FGM-Deutschland_2009_pdf.pdf" target="_blank">50.000 Mädchen</a>, die von der Gewalt genitaler Verstümmelung bedroht sind. Bis zu 80% der gefährdeten Kinder werden tatsächlich der Verstümmelung unterworfen.</p>
<blockquote><p><strong>Da Genitalverstümmlung einen erheblichen Grundrechtseingriff darstellt und die Gefahr für die gefährdeten Mädchen sehr konkret ist, muss der Staat seine Schutzpflicht erfüllen.<br />
Bislang werden bis auf wenige Einzelfälle allerdings keinerlei Schutzmaßnahmen für diese Kinder getroffen, obwohl dem Staat die gesamte Gruppe der gefährdeten Mädchen bekannt ist.<br />
</strong></p>
<p><strong>Durch dieses Unterlassen trägt der deutsche Staat sogar eine Mitschuld an den Verbrechen.</strong></p></blockquote>
<p>Grundsätzlich erfüllen alle Opfer von Genitalverstümmelung, die zum Tatzeitpunkt in Deutschland lebten, die wichtigste Anspruchsvoraussetzung für eine staatliche Entschädigung:</p>
<p>Sie sind durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriff gesundheitlich geschädigt worden.</p>
<p>Auch wenn die Mädchen für die Tat ins Ausland gebracht wurden, bleibt der Anspruch auf Entschädigung – zumindest teilweise – bestehen.<br />
Die individuellen Entschädigungsleistungen umfassen neben Heilbehandlungen auch Lohnersatz-Zahlungen und einkommensunabhängige Renten bei bleibenden Schädigungsfolgen.</p>
<blockquote><p><strong>SOS FGM setzt sich mit einem Notruf und Beratungsangebot für den konkreten Schutz von Mädchen ein – aber ebenso für die Rechte der Opfer, indem sie über ihren Anspruch auf Entschädigung informiert und bei der Durchsetzung ihres Entschädigungsanspruchs unterstützt werden (z.B. durch Vermittlung engagierter Opferanwälte). <a href="http://sosfgm.org/" target="_blank">www.sosfgm.org</a></strong></p></blockquote>
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